Friday, May 13. 2011
Ewigkeiten ...
... brauchte frau zum Überlegen, Grübeln, Verzweifeln, Hoffen - halt zum Leben, mal wieder auf dem Weg zum eigenen Ich. Ich brauche Zeit, die ich eigentlich nicht habe. Weil ich nun doch endlich mal in die Hufe kommen muss. Aber da ist immer wieder diese innere Bremse. Seltsamerweise zeigt es sich nach einigeer Zeit, dass diese Bremse aus irgendeinem kühlen Grunde gut war und ist. Morbus Wilson lässt mal wieder grüßen. Keine Ahnung, ob jetzt die Nebenwirkungen des Medikamentes wieder greifen oder ob doch die Leber muckert. Der Ärztemarathon für Anni scheint neu zu starten. Wir haben kein zu schlechtes Gefühl - das berühmte Bauchgefühl -, aber besonders gut ist es auch nicht.
Dann die tagtäglichen Ereignisse, die oft fragen lassen: was herrscht denn um Himmels Willen für ein Zeitgeist??? Enthüllungen - viele fühlen sich berufen, in den Leben anderer zu wühlen. Und unsere Presse saugt jede noch so kleine Information auf wie ein Schwamm. Um ihn dann, mit eigenem Wasser angefüllt, über der begierigen Leserschar auszudrücken. Neid, Mißgunst, aber auch Häme breiten sich ungeniert aus. Schlimmer, sie werden offen zur Schau getragen.
Dazu die gewaltigen Naturereignisse. Schlimmer hätte auch Orwell sie sich nicht ausdenken können. Doch mit seinem Big Brother hat er voll ins Schwarze getroffen. Von Politikern lauthals geforderte Eigeninitative wird vom Staat im Keim erstickt durch willkürliche Regeln vom grünen Tisch. Neuestes Beispiel für mich: der Griff zu den Tagesmüttern, um sie mit den Kindergärten gleichzuschalten. E'inheitserziehung muss her, damit lauter Einheitsbürger entstehen. Ausgestattet mit dem Denkschema "staatlich verordnet, also gut" sollen die heute noch kleinen Menschen wohl durch ihr weiteres Leben gehen. Erwartung? Ich schätze, dass sie nicht einfach mal so eine eigene Meinung sich bilden und wir so zu einem Volk der freudigen Ja-Sager zu den jeweils Regierenden werden. Schaurig!
Im Kampf gegen den Terror ist ein entscheidender Schlag geglückt. Wirklich? Auch das wird hochgepusht. Anstatt es zur Kenntnis zu nehmen und nicht jede Einzelheit zu hinterfragen. Ich glaube nicht, dass jeder Mensch alles wissen muss ...Ich glaube allerdings auch nicht, dass jeder Mensch alles wissen will. Was mich mal wieder zu meinem Liebling Fernsehen bringt mit seinen enormen Aufklärungsserien über das wahre, tägliche Leben. Willst du wissen, wie man gut Benzin klaut oder wie man perfekt den Ladendiebstahl begeht? Schau einen Monat diese nachmittäglichen Sendungen und du wirst so geschult sein, dass es dir schwer fallen wird, dich zu entscheiden. Erst den Tank des Nachbarn anbohren oder lieber doch den ganzen Wagen in östliche Länder verschieben? Allerdings vorher noch die Sachen rein packen, die er zuviel in seiner Wohnung hatte ... (Extra-Tipp: auf der Terrasse nach Engelstrompete und Co. zum Berauschen der nächsten Grillparty schauen ...).
Ich habe lange überlegt, ob und wie ich weiter bloggen möchte/werde. Denn immer wenn ich es tun wollte, kam Meckerei über irgendwelche Ereignisse dabei heraus. Das wollte ich nicht. Aber ich wollte und will bloggen. Also wird hier wohl wieder die eine oder andere Motzerei stehen, die eine oder andere Geschichte oder Banalität. Halt wie eben das tägliche Leben und ganz speziell meins so ist.
Thursday, March 10. 2011
Ältere Menschen ...
... soll man achten. Ja! Nur warum machen sie es einem so schwer?
Ich gehöre wahrscheinlich eh selber nun zur älteren Generation. Und ich gehörte immer zu denen, die sich dem Jugendwahn verschlossen, die oft andere daran erinnerte, dass wir alle mal alt sein werden. Doch hatte ich da wohl noch die Vorstellung, dass jeder irgendwie meine Einstellung teilt und auch das Alter als gegeben annimmt. In etwas nach dem Motto "in Würde altern". Ich selbst trauere nicht der Zeit hinterher in der ich 30 war oder 40 oder 50. Weil ich trotz jeder Schieflage immer etwas gefunden habe, was dieses Leben gerade in dieser Phase so wunderbar lebenswert gemacht hat.
Ich kenne auch viele ältere Menschen, die so leben, wie ich meine, dass ältere Menschen ihr Leben doch genießen sollten. Ist es nicht richtig toll, wenn man einer Dame an die 80 begegnet, gepflegt, gut frisiert, vielleicht sogar noch etwas Lippenstift auf den leider schmaler werdenden Lippen? Oft kommt zufällig ein Gespräch zustande. Meist nur kurze Wortwechsel. Aber oft sind sie erfrischend. Und sehr oft sehr interessant.
Leider gibt es aber auch die andere Art. Nämlich die, die nach dem Motto "ich bin alt, ich darf das" leben. Rücksichtslos wird das Alter ausgespielt für jede Laune, halt gerade so, wie es in dem Moment gebraucht wird. In der Regenbogenpresse wird nach Krankheiten gesucht. Und selbstverständlich ist auch nur wahr, was in diesen Klatschblättchen steht. Absprachen brauchen gar nicht getroffen zu werden, weil sie kaum eingehalten werden mit dem Hinweis "mir ging es nicht gut, da wollte ich nicht ...".
So ein Exemplar der letzten Sorte ist leider meine Mutter. Geworden? Nein, ich glaube nicht. Denn je schlimmer sie wird, umso mehr kommen die Erinnerungen. Sie war schon immer egoistisch, sie konnte und wollte noch nie kochen, sie war nie modisch interessiert. Nur war da immer mein Vater. Der arme Kerl hat von uns Töchtern oft genug Gegenwind bekommen, warum er die Mutter so harsch anging. Langsam beginne ich zu begreifen, dass das seine einzige Chance war, sie überhaupt aus ihrer Negativeinstellung zu reißen. Nun ist er seit 10 Jahren nicht mehr da. Und sie hat die Zeit genutzt, sich gehen zu lassen. Warum? Sprechen brauche ich mit ihr nicht darüber, weil "ich bin alt und ich bin nun mal so" ein Argument ist, was ich nicht gelten lassen kann und will. Aber ich will und kann auch meine Nerven nicht von ihr vollends kaputt machen lassen. So leid es mir tut, aber ich schiele wahnsinnig zum nächsten Jahr, in dem meine Anni hoffentlich ihr Abitur macht und uns dann nichts mehr hier in diesem häßlichen kleinen rheinischen stadtähnlichem Ort hält.
Wohin? Ich weiß es nicht! Anni ganz sicher dahin, wo sich für sie ein Studienplatz bieten wird. Ich? Keine Ahnung! Auf jeden Fall nicht hier, nicht als geduldete Tochter, die für jede Arbeit auszunutzen ist. Vielleicht hin zu irgendwelchen netten älteren Menschen, die wie ich meinen, dass auch das Alter absolut lebenswert ist!
Sunday, March 6. 2011
Viel vorbei ...
... gegangen ist in den letzten Wochen und Monaten. Oft habe ich gedacht: nachher setzt du dich und schreibst dazu. Dann kam wieder irgendeine Meldung - und ich glaube, ich habe mich richtig reingesteigert in diese Frage: in welchem Land lebst du eigentlich???
Da passierte vor laufenden Kameras ein schrecklicher Unfall, bei dem ein junger Mann eigentlich seine Zukunft verlor und es wurde sofort unter den Fernsehverantwortlichen der Schuldige gesucht. Die Pressejäger überschlugen sich ... nur das Unfallopfer und seine Familie nicht.
Da hat ein Wetterfrosch eventuell zuviele Freundinnen und zuviele bizarre Vorlieben gehabt. Sofort wurde er von den Pressejägern verurteilt und seither gejagt ... und die Justiz fügt einen Akt an den anderen, Ende nicht in Sicht. Werden künftig bei ähnlichen Prozessen (wären sie doch nur einfach nicht mehr notwendig!) auch diese akribischen Untersuchungen durchgeführt, wenn nicht Jörg K., sondern der presseunbekannte Jörg Ichweißnichtwer beschuldigt wird?
Da ging unlängst ein Politiker, der wohl nicht ganz ehrlich zum Titel gekommen war. Und die Pressejäger jagen und jagen ... dieses Mal unterstützt von absoluten Weiße-Weste-Männern wie S. G., der so unbescholten seine rötliche Parteikarriere gelebt hat oder wie G. G., der gewieft sein Vorleben zerreden kann. Weitere Unterstützung durch die Wissenschaft, die nicht fragt, ob Doktorarbeiten überhaupt noch was wert sind, wenn denn die Doktorväter sich mit ihnen offensichtlich nicht näher beschäftigen ...
Wer ist der nächste, auf den die Presse Jagd machen wird? Wer hat Erfolg? Und dann noch zuviel davon in so manchen Augen? Mein Tipp: der Millionär-Macher Günter! Kann doch nicht sein, dass der jetzt eventuell auch noch demnächst mit einer Talkrunde Erfolg haben wird! Die Messer sind gewetzt - nein, Verzeihung! -, die Kameras sind gezückt. Erste Schlagzeilen um das Privatleben gibt es schon. Die Pressejäger scheinen mit den Stiften zu klopfen ... armer Kerl!
Wir haben ein Nachbarland - Belgien. Da gibt es seit ich glaube Jahren keine Regierung. Weiß das überhaupt jemand? Was wissen wir über die tatsächliche Lage in Großbritannien und über die Menschen, die dort leben (außer, dass in Downing Street 10 eine Katze eingezogen ist und dass da bald eine Hochzeit nicht nur das Volk erfreuen wird)? Was über die Schweden (außer dass sie einen König haben, der ein Mann mit Fehlern ist?)? Und so weiter ...
In unserem Land werden Millionen raus geschleudert für tolle Programme für Langzeitarbeitslose. Und wenn sie beginnen, zu greifen - zack, dann werden die Mittel radikal gekürzt und die ersten Erfolgspflänzchen tun es den Primelchen gleich und gehen ein ...
Werte Pressejäger! Da jault Ihr auf, weil 2 aus der Zunft in einem fernen Land festgehalten wurden. Böses Land (irgendwie ist es das ja wirklich!), das auf seinen bekannten Einreisebestimmungen besteht ... Verstosst doch nicht ständig gegen bestimmte Regeln, auch nicht gegen die von Anstand und Moral und sonst was. Kehrt doch einfach mal zurück zu dem, was Journalismus eigentlich ausmacht: seriöse, objektive Berichterstattung. Ich glaube, einen größeren Dienst kann im Moment kaum jemand unserem Land erweisen!
Wednesday, December 15. 2010
Ortsunkundigkeit ...
... ist ja eigentlich keine Schande. Nur scheint es doch bald sicher zu sein, dass diese Fähigkeit oder besser: Unfähigkeit im hiesigen häßlichen, kleinen, stadtähnlichen Gebilde per Tröpfeninfektion von Busfahrer zu Busfahrer eilt. Den zweiten befallenen Herrn durften wir gestern erleben. Er fuhr das große Gefährt ohnehin recht seltsam, so dass sein Hang, die Hauptstraße nur noch geradeaus zu befahren, durchaus zu verstehen war. Nur leider liegt der Hauptbahnhof linker Hand. Und das Wohngebiet, in dem wohl etliche Fahrgäste dieser Linie ihr trautes Heim haben, ebenfalls. Aber wie schon vor einigen Tagen, konnten wir auch hier wieder die Ortskenntnis des Fahrers bewundern. Ohne jede Rückfrage bog er links ab, kurvte durch die Gegend und fand den Hauptbahnhof! Bravo kann ich da nur sagen. Und mich auf heute oder morgen freuen ...
Kleine Erlebnisse auf der Heimfahrt aus der Nachbarstadt (genauso klein, genauso häßlich - nein, noch etwas häßlicher ...) sind irgendwo das Salz in der Suppe. Inzwischen sind einige Tage vergangen und der Winter hat die Erlebnisqualität enorm ausgeweitet. Wie überall ist es eine Art Lotterie geworden und der Hauptgewinn ist eine Busfahrt direkt zum anvisierten Ziel. Welche kleine Steigungen sind frei? Ich habe auf jeden Fall einen Riesenvorteil: hier laufe ich ohnehin bis zum Bushof und auch in Stolberg kann ich notfalls vom dortigen Bushof laufen. Und von Bushof zu Bushof fahren die Dinger - egal, auf welchem Weg!
Ganz ehrlich: was will man hier machen, wenn es wirklich mal Winter wird? Wenn ich an die Schneemassen in Sachsen denke, dann bilde ich mir ein, dass ein mildes Lächeln meine Lippen umspielt bei dem Gedanken, dass dann hier Katastrophenalarm ausgelöst werden und nach Nahrungsversorgung aus der Luft geschrien würde. Denke ich mir mal so ...
Für dieses Jahr ist es geschafft. Wir haben inzwischen den 21. Dezember und ich grübele immer noch über dem Zauberwort. Aber das wird und kommt morgen. Ich schwanke da noch sehr. Doch war ich etwas aus der Bahn geworfen worden durch den häßlichen Umstand, dass es einen Jemand gibt in der ARGE-Maßnahme-Truppe, der nun einen Riss in einer tollen Truppe hat entstehen lassen, der Mißtrauen ohne Ende gesät hat: zwei Teilnehmerinnen sind die Portemonaies gestohlen worden. Ganz sicher eigene Schuld, dass sie ihre Taschen unbeaufsichtigt in dem Hauptraum haben stehen lassen. Aber ich kann das verstehen! Wir waren so richtig zusammen gewachsen. Es kamen zu vertraulichen Gesprächen mit der ganzen Truppe. Jeder versuchte, jedem mit Rat und Tat zu helfen. Ohne Zweifel - diese gesamte Maßnahme baut(e) enorm psychisch auf! Nun alles hin! Ich habe das letzte Wochenende damit verbracht, zu überlegen, ob ich das Handtuch werfen soll. Weil es mich sehr tief getroffen hat, dass da quasi ein Verräter unter uns ist. Oder wie anders will man jemanden bezeichnen, der anderen etwas von dem Wenigen nimmt, was er hat? Alle sitzen im gleichen Boot! Und dann das ... Ich kann es nicht beschreiben, aber ich weiß, dass nicht nur ich so fühle. Getroffen bis ins Mark, verletzt, hilflos, unendlich traurig und sehr wütend - eine seltsame Mischung von zum Teil verschüttet geglaubten Gefühlen ...
Gestern habe ich nach dem sicher richtigen Bauchgefühl entschieden: ich mache weiter. Untypisch für mich: genau so habe ich es der Truppe auch gesagt! Ob ich noch im großen Kreis das ursprünglich erarbeitete Vertrauen wieder herstellen kann, weiß ich nicht! Doch will ich mich bemühen - so wie sich auch etliche andere darum bemühen werden. Weil uns klar geworden ist, dass es eigentlich gar nicht darum geht, im EDV-Kurs zu lernen, wie eine Datei gespeichert oder bearbeitet wird. Wie mit wenig Geld ein möglichst schmackhaftes Essen zubereitet wird oder ähnliche, scheinbar banale Kursinhalte vermeintlich die Zeit stehlen. Die Mischung ist es zusammen mit Rückenschule, Entspannungstechniken, Stilberatung und Jobrecherche ohne Ende, die in den den letzten 8 Wochen dazu geführt haben, dass man sich selbst wieder wahr nimmt. Ich merke es. Ich schäle und häute mich und werde wieder ich ...
Monday, November 8. 2010
Castor ...
... steht für mich seither für Ungemach, Bürgerprotest gegen die ungeliebte Atomenergie. Keiner will sie, jeder verbraucht sie. Besser: hat sie verbraucht. Weil in den Behältern, die da in das Zwischenlager Gorleben transportiert werden müssen, ja verbrauchte Brennelemente stecken. Die braucht keiner mehr, um die Atomkraftwerke länger laufen zu lassen. Insofern würde ich eher Sinn darin sehen, wenn man die Anlieferung neuer Brennelemente bei den Kraftwerken 'stören' würde.
Nur kann jeder, der in den Nachrichten die Bilder sah und sieht, ja wohl nicht mehr von Protesten und Störungen sprechen. Spätestens seit den vermummten Gestalten, die da laufen und pure Gewalt herrschen lassen. Wenn ich gegen etwas protestiere, dann zeige ich Gesicht. Dann sage ich, dass ich dagegen bin. Vermumme ich mich, dann verstecke ich mich, verleugne mich. Das aber hat zum Glück kein Mensch bei uns nötig, wenn er seine Meinung vertreten will. Es sei denn, er will das mit ungesetzlichen Mitteln, nämlich denen der Gewalt tun. So sei dahin gestellt, was diese Leute wirklich wollen - außer Randale und Angst und Schrecken verbreiten.
Ich kann mich noch sehr gut erinnern, dass ein Herr Bundesumweltminister Trittin bei den Transporten, die während seiner Amtszeit liefen, davon sprach, dass der Atommüll ein ernstes Problem sei, das schwer zu lösen wäre. Wie recht er doch hatte! Ein Ministerpräsident Schröder und ein Umweltminister Gabriel hielten Gorleben für eine akzeptable Zwischenlösung und einen Schacht Konrad für eine ebenso akzeptable Endlösung (sofern die wissenschaftlichen Untersuchungen die erwarteten Ergebnisse untermauern würden). Der Abgeordnete Trittin wird in den nächsten Tagen Müll und Produktion wieder in einen Topf werfen und sich so Wählerstimmen sichern. Denn mit vernünftigen Argumenten hatte es der Herr zumindest gestern wieder nicht.
Menschen aller Altersklassen waren zu sehen. Ob und wieviele von ihnen mögen wohl die hohen Strompreise für reinen Öko-Strom bezahlen? So er denn überhaupt noch angeboten wird. Manche Unternehmen mussten das Angebot ja mangels Nachfrage einstellen. Aber wäre das nicht ein Weg? In den eigenen Geldbeutel greifen, Öko-Strom beziehen, auf dass die Energiekonzerne auf ihrem Atomstrom sitzen bleiben? Aber ebendieser Geldbeutel wird lieber mit etlichen Cents gefüllt, weil man den gelben Strom zum Beispiel vorzieht. Immerhin hat der den Vorteil, dass er aus Atomkraftwerken im europäischen Ausland kommt. Logik? Ja! Genau die, die man braucht, um Müll mit Neuware zu vergleichen.
So unsäglich ich es finde, wie man in Stuttgart mit der protestierenden Bevölkerung umgeht und ein Prestigeobjekt gegen den Willen ebendieser Menschen durchpeitscht, so unsäglich finde ich das Tolerieren der brutalen Gewalt durch die Mehrheit der Demonstranten gegen die Castor-Transporte. Diese eigentlich friedliche Mehrheit ist der Nährboden für die, die dort angetreten sind, um zu zerstören. Gleisbette ausheben - das ist Sachbeschädigung der höchsten Stufe. Es wird in Kauf genommen, dass Züge entgleisen. Was passiert eigentlich, wenn so ein Wagen mit Castor-Behältern aus dem Gleis springt und eine Böschung herunter rauscht? Passiert ja nicht! Weil ja der Lokomotivführer den Zug vorher anhält. Die Chaoten kalkulieren also ein, dass die Staatsmacht die munter verursachten Schäden in Grenzen hält.
Klar ist, dass etwas passieren muss. Aber Gewalt war noch nie ein Weg ...



Kommentare
Thu, 03.05.2012 17:07
Liebe Ulrike! Endlich seit [...]
Wed, 02.05.2012 20:55
Danke lieber Wolfgang - es hat [...]
Mon, 30.04.2012 14:27
Ich denke heute ganz doll an [...]