... soll es nach einer mal wieder sogenannten Experten-Meinung geben. Protestiert wird gegen Ronald von der berühmten NichtfeinschmeckerMc-Kette. Nun kann man ganz sicher darüber streiten oder geteilter Meinung sein, ob die dort angebotenen Speisen gesund sind. Wenn man sich nun ausschließlich dort ernährt, dann mag das durchaus zutreffen. Nur frage ich mich, welcher Normalbürger sich das schon mal von der Geldbörse her leisten kann. Aber davon abgesehen: ab und an mag ich diese platten Fleischklopse schon. Allerdings sehr selten. Aber es gibt ja Alternativen. Auch dort. Diese Fladen, die viel Grünzeugs und wenig Rind- oder Hühnerfleisch umwickeln mag ich ganz gern. Dazu noch ein Gartensalat. So halte selbst ich dort mal ein Essen gut aus. Frühstück ohnehin. Frische Croissants, frisches Rührei - mehr brauche ich morgens ganz bestimmt nicht. Dazu ist der Kaffee ok. Aber ich schweife mal wieder ab.
Ganz sicher geht es den Experten darum, die Kinder nicht durch den Clown und nicht durch das Spielzeug (auch das soll weg!) in die Hamburger-Welt dauerhaft zu entführen. Aber ist das nicht die Sache der Eltern? Bei uns war es nie ein Thema. Ab und an - als etwas besonderes. Und ganz ehrlich. Ich habe in keinem anderen Restaurant je Auslagen mit Nährwerttabellen etc. gesehen. Aber sollen die Klops-Manager jetzt ihre Besucher auch noch zum Lesen zwingen? Oder zu Kochkursen, damit es zwischen den Besuchen dort daheim auch mal Grünkernsuppe gibt?
Wird der Clown jetzt abgeschafft - was kommt als nächstes? Ich wäre da für diese blonde Sirenenpuppe mit überdimensionaler Oberweite. Da wird doch kleinen Mädchen ein Schönheitsideal aufgezwungen ... halt, vielleicht ist das ja die Wunderwaffe gegen Klops und Co.? Wenn du zuviel Sachen vom Onkel Clown in dich rein stopfst, mein Mädel, dann wird es nix mit Wespentaille und Atombusen!!! Aber wie bringen wir es den kleinen Jungen bei, ohne dass gleich wieder sexistische Vorwürfe laut werden? Keine Ahnung! Ken wurde abserviert, weil er nur noch Fleischbällchen wollte?
Aber im Ernst, für mich steht der berühmte Clown Ronald für die karitative Seite der großen Eßunkultur. Seine Häuser für die Eltern kranker Kinder, ja, die verbinde ich mit ihm. Ansonsten ist er mir eigentlich noch nie stark als Werbeträger aufgefallen. Ist aber auch so ziemlich egal. Weil es wohl doch eher darum gehen sollte, die Eltern zu erziehen, ihre Kinder vernünftig zu ernähren. Ich wage zu bezweifeln, dass denen der Clown fehlen würde und das Spielzeug in den fröhlichen Mahlzeit-Tüten ...