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serendipity_event_spamblock_rbl.php on line 87Was immer das auch bedeuten mag - Lemmie hatte es vor kurzem auch bei ihren Versuchen, hier zu kommentieren. So bleibt mir nichts anderes übrig als mal wieder ganz lieb rüber zu Mari zu schielen und ein ganz dolles Bitte zu sagen ...
Dann kann ich mich heute nicht entscheiden - der Tanz des Holocaust-Überlebenden mit seinen Enkelkindern vor diversen Gedenkstätten oder der Berliner Brötchenkrieg?
Beides beschäftigt mich. Weil es für mich beides Auswüchse sind, die so nicht sein sollten. Einmal lehne ich eigentlich den Begriff Holocaust wie so viele bei uns eingeschleppte Worte ab. Und hier besonders, weil wir ein absolut treffendes Wort dafür haben, was damals geschehen konnte: Völkermord ... Nun mag es den alten Herrn vielleicht sogar tatsächlich befreit haben, vor den ehemaligen Konzentrationslagern zu tanzen, zusammen mit seinen Nachkommen. Es sei ihm von ganzem Herzen gegönnt, sich damit sagen zu dürfen: aber die Hoffnung hat gesiegt - ich lebe!
Aber was ist mit denen, die noch heute die brutalsten Erlebnisse nicht verarbeiten konnten. Nicht den Verlust geliebter Menschen? Wird hier nicht auf den Gefühlen anderer Menschen herum getanzt? Aus purem Egoismus - vermutlich der Tochter des alten Herrn, die das ja wohl sogar noch als künstlerisches Werk sieht. Das Schänden von Gräbern steht bei uns unter Strafe ... habe wir größere Gräber als die ehemaligen Konzentrationslager?
Auf jeden Fall bin ich mir nicht sicher, wie ich es finde - die Skala geht von geschmacklos über pietätslos hin zu 'abartig'!
Sicher bin ich beim oppositionellen Brötchenkrieg. Seit Jahren liefert da ein Bäcker aus Hannover Backwaren nach Berlin. Nicht täglich und zu offiziellen Anlässen. Weil das jetzt so fein passt und der neue Bundespräsident aus Hannover kommt, haben sich - angeblich - grüne Hinterbänkler nicht informiert und behauptet: der Bundespräsident besteht auf seinen heimischen Frühstücksbrötchen. Ach herrje! Nun hatte unser ungeschätztes Dummfernschen natürlich nichts eiligeres zu tun als dazu vorbei eilende Berliner zu fragen. Die Brötchenwelle schlägt hoch! Sommerloch? Wenn die Damen und Herren Volksvertreter, gleich welcher Farbe, soviel Zeit haben, sich mit so viel Unsinn zu beschäftigen, so mögen sie doch ihre Zeit nutzen und Lösungen suchen für genügend bekannte Fragen! Und nicht ständig unsinnige Fragen aufwerfen, die gar keiner Lösung bedürfen ...